Sie suchen eine liebevolle, ganzheitlich orientierte, qualifizierte, familienähnliche und öffentlich geförderte Betreuung für Ihr Kind?
Warum die Entscheidung für eine Kindertagespflege?
Wer mehr erfahren möchte, liest hier:
Liebe Eltern,
aus Leidenschaft und Idealismus ist es für mich ein Geschenk in dieser Betreuungsform, ein kleines Wesen zur Entfaltung seines Potentials fördern und unterstützen zu dürfen. Diese kleinen Wesen kommen auf die Welt als unbeschriebenes, weißes Blatt mit unglaublich vielen Möglichkeiten, und Eltern entscheiden, welche Prägung sie für richtig erachten.
Die Kindertagespflege hat einen geregelten Tagesablauf, Rituale sowie Essens- und Ruhezeiten - angelehnt an Krippen- bzw. Kitazeiten - , aber im Gegensatz zur "großen" Einrichtung bleiben mir Freiräume, die ich individuell auf die jeweiligen Kinder abstimmen kann. Hier geht Ihr Kind nicht in eine "Norm", der es sich anpassen soll - weder mit einem Jahr noch mit sieben Jahren, sondern es wird zu den "Anwesenheitszeiten" Teil unserer Tagesfamilie. Hier darf ein Kleinkind trinken, wann es will und darf ruhen, wenn es müde ist. Auch "Trocken werden" geschieht ohne Zwang, sondern ist interessant, weil die Älteren auf die Toilette gehen. Auf der physischen Ebene formt die Vielfalt an Bewegungs- und Körpererfahrungen die Basis für die spätere schulische Entwicklung. Motorik beeinflusst kognitive Entwicklungsprozesse, und Kuscheleinheiten erhöhen Oxytocinwerte und eine Stresslevelreduktion. Das bedeutet Resilienz.
Der Schwerpunkt dieser Kindertagespflege liegt also weniger auf "Windeln wechseln (Basis-Selbstverständlichkeit) und im Wagen geschoben werden", sondern auf individueller Entwicklungsförderung und Spiel!
Das Freispiel eines Säuglings von 8 Monaten ist elemantar, aber auch bei einem 7jährigen Sinn findend. Dem Kind den Raum für diese Selbstbildung zu geben, es dabei Selbstwirksamkeit erfahren zu lassen mit bindungsorientierter Unterstützung, ist eine elementare Notwendigkeit zur Identitätsentwicklung. Dabei achte ich auf die Ausgewogenheit von Ruhe und Aktion, weil Stille Raum schafft für Selbstfindung und neue Aktion.
Es gibt keine wechselnden Bezugspersonen und damit keine negativen Bindungserfahrungen. Ich als Bindungsperson nehme meine Aufgabe reflektiert (Teilnahme an Supervision) wahr.
Dabei lege ich großen Wert auf eine harmonische Elternpartnerschaft, denn nur mit dem Vertrauen und der Einsicht der Eltern (gerade bei I-Plätzen) kann ich für das Kind etwas bewirken.
Anders als in einer Einrichtung. die erwünschte Lernziele evtl. theoretisch vermitteln muss, vermittel ich im Alltag Dinge wie z.B. Einkaufen. Dabei muss man Straßen überqueren, Ampeln nutzen, Verkehrsregeln beachten, im Supermarkt die eigene Toleranzgrenze ausloten, Nahrungsmittel kennenlernen sowie abzählen, sich in den Gängen orientieren und miteinander kommunizieren. Auf kritische oder sensible Zeitfenster zu achten, individuell Über- oder Unterforderung des emotionalen Erlebens im Kontext von Lernprozessen zu berücksichtigen, ist im Rahmen der Kindertagespflege sehr viel mehr machbar. Aus meiner Sicht kann nur der individuelle Einsatz der dem Kind angepassten Methode im Einverständnis mit Eltern und ggf. von mir beantragter, mobiler Frühförderung, also ein systemischer Ansatz, einem Kind gerecht werden, und dabei spielt Bindung eine enorm große Rolle.
Die Persönlichkeit des Kindes, Wissensdurst, Entdeckerdrang und Lebensfreude bereichern meine Arbeit und mich als Mensch und sind meine Motivation!
Aber auch die Kindertagespflege, deren Räume amtlich abgenommen werden, hat ihre gesetzlichen Vorschriften in Bezug auf Hygiene, Kinderschutz, Umgang mit Lebensmitteln etc.! Also bitte nicht wundern, wenn wir nicht alle Wünsche von Eltern und Kindern auf Grund dessen erfüllen können.
Einige Zeilen zum Thema Eingewöhnung:
Sinn der Eingewöhnungszeit ist es, dem Kind die Möglichkeit zu geben, die Räume, Kinder und Betreuungspersonen kennenzulernen und Bindung zu uns zu entwickeln, damit Mama und Papa komplikationslos abwesend sein dürfen bzw. das Kind sich trotz Abwesenheit der Eltern seinem Explorations- und Spieldrang angstlos hingeben kann.
Es ist nicht Sinn der Sache, dass das Kind lernt, mit seinen Eltern in der Kindertagespflege zu spielen. Daher hat der begleitende Elternteil bei uns seinen Platz, an dem er einfach passiv wartet (Ja, wir wissen, das ist schwer. Nehmt Euch ein Buch mit oder was immer Ihr möchtet)! Das Kind kann sich jederzeit rückversichern, darf vorsichtig alles erkunden und sich entspannen. In den ersten drei Tagen handelt es sich um kurze Besuchszeiten, die dem Kind entsprechend erweitert werden, bis Mama oder Papa für kurze Zeit (sich steigernd) abwesend sein dürfen. Die Zeit der Abwesenheit der Eltern wird dann gesteigert, aber dennoch müssen die Eltern in dieser Zeit unbedingt erreichbar bleiben. Die Eingewöhnungszeit ist abgeschlossen, wenn das Kind sich in Abwesenheit der Eltern problemlos von uns trösten, pflegen und zum Spiel animieren läßt. Eine richtig gute Bindung braucht dann noch etwas länger, aber der Anfang ist gemacht.
Zur Zeit betreuen Dina und ich eine Gruppe von Kindern im Alter von 2 bis 6 Jahren! Wir sind "bunt", haben viele verschiedene Nationalitäten, arbeiten inklusiv und betreuen bis zur Einschulung (wenn gewünscht), Im Falle eines I-Platzes arbeiten wir in Zusammenarbeit mit der mobilen Frühförderung und der Kooperativen Erziehungshilfe, um den individuell passendsten Schulplatz für das entsprechende Kind zu finden. Und wir sind Muttersprachler Deutsch, was uns als Sprachvorbild in Bezug auf den Spracherwerb des Kindes wichtig ist.
Wir gehen in ein Restaurant!